Ohne Engagement der Eltern geht nichts

Rene Althorn & Henrik Schulz betreuen zukünftig den Jahrgang 2014.

Der rege Zulauf hat die G-Junioren vor einiger Zeit vor ein gewisses Problem gestellt: „Wir sind mit einer aus zwei Jahrgängen gemischten Mannschaft gestartet, bei mittlerweile

mehr als 30 Kindern mussten wir diese nun splitten“, sagt Jugendtrainerin Gaby Kypke. Gemeinsam mit Sohn Niklas betreute sie bis dahin die jungen Talente.

Eins war sicher: Mit zwei Mannschaften waren Gaby und Niklas, der durch sein eigenes Fußballtraining zeitlich sehr eingespannt ist, einfach überfordert. Die beiden brauchten dringend Unterstützung. Der erste, der in die Bresche sprang, war Henrik Schulz. Sein Sohn Adrian kickt für den Jahrgang 2014.

„Zunächst war der Plan, Gaby ab und an zu unterstützen“, sagt der Familienvater. „Die Rolle als Trainer hat mir aber von Beginn an so viel Spaß gebracht, dass nun doch mehr daraus geworden ist.“

Fast zeitgleich gab Rene Althorn grünes Licht. Der bekennende Anhänger des FC Bayern München ist nach eigener Angabe emotional bei der Sache, wenn Sohn Finn auf dem Spielfeld dem Leder hinterher jagt. Er lacht und sagt: „Ich bin aber immer bemüht, mich zurückzuhalten.“ Gemeinsam mit Henrik Schulz trainiert er nun die Kinder des Jahrgangs 2014.

Gaby Kypke & Bob Bolte mit dem Team des Jahrgangs 2013.

Der Dritte im Bunde ist Bob Bolte. Der Vater von Marlon wird Gaby Kypke beim Training des älteren Jahrgangs (2013) unterstützen. Bolte hat sich – gleiches gilt für Schulz und Althorn – für das kommende Jahr fest vorgenommen, beim Hamburger Fußball-Verband den Trainerschein abzulegen.

Gaby Kypke ist von dem ehrenamtlichen Engagement der drei Fußballväter hellauf begeistert. „Gerade bei den ganz Kleinen sind wir auf die Unterstützung der Eltern angewiesen. Wir haben keine Möglichkeit, uns Hilfe von außen zu holen“, sagt die OSV-Jugendtrainerin. „Darüberhinaus bin ich restlos begeistert, dass Eltern für das Hobby ihrer Kinder so viel Leidenschaft entwickeln und ihren Nachwuchs mit derart viel Hingabe unterstützen.“

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